5 typische Fehler bei Freelancer-Projekten – und wie KMU sie vermeiden
Immer mehr KMU setzen bei Projekten auf Freelancer.
Das hat gute Gründe. Spezialisten bringen Know-how ins Unternehmen, ohne dass neue Stellen geschaffen werden müssen. Projekte können schneller gestartet und flexibel umgesetzt werden.
Und der Bedarf wächst.
In der Schweiz gelten rund 99,7 % aller Unternehmen als KMU und sie beschäftigen etwa zwei Drittel aller Erwerbstätigen im Land. KMU sind damit das Rückgrat der Wirtschaft.
Parallel dazu nimmt Freelancing stark zu: Allein im Tech-Bereich arbeiten in Europa bereits rund 25 % der 13 Millionen Fachkräfte als Freelancer.
Für KMU entsteht daraus eine neue Realität: Projekte werden zunehmend mit externen Spezialisten umgesetzt.
Trotzdem verlaufen Freelancer-Projekte nicht immer reibungslos.
Nicht wegen fehlender Kompetenz.
Sondern wegen typischer Fehler beim Projektstart.
Viele dieser Fehler entstehen bereits in den ersten Tagen der Zusammenarbeit.
Wer sie kennt, kann sie leicht vermeiden.
Freelancer arbeiten anders als interne Mitarbeitende.
Sie kommen von aussen ins Projekt, kennen die internen Abläufe noch nicht und müssen sich schnell orientieren.
Genau hier entstehen häufig Probleme.
Die meisten Schwierigkeiten lassen sich auf wenige typische Startfehler zurückführen.
Verschiedene Studien zu IT- und Digitalprojekten zeigen, dass Projekte selten an der fachlichen Kompetenz scheitern, sondern vor allem an unklaren Zielen, schlechter Planung und unzureichend spezifizierten Anforderungen.
Der bekannte Chaos Report der Standish Group kommt beispielsweise zum Ergebnis, dass rund 46 % der IT-Vorhaben zumindest teilweise die Erwartungen der Auftraggeber verfehlen, häufig wegen Schwächen im Anforderungsmanagement.
Für KMU bedeutet das: Viele Projektprobleme lassen sich bereits zu Beginn vermeiden.
Wenn Ziele nur grob beschrieben werden, interpretiert jeder Beteiligte das Projekt anders.
Der Freelancer arbeitet möglicherweise in eine Richtung, die intern gar nicht gewünscht ist.
Studien zum Scheitern von IT-Projekten nennen unklare Ziele und unzureichend spezifizierte Anforderungen immer wieder als Hauptgründe dafür, dass Projekte zu spät fertig werden oder am Bedarf vorbeigehen.
Ein KMU beauftragt einen Freelancer mit der Entwicklung einer neuen Website.
Das Ziel lautet lediglich: „Die Seite soll moderner werden.“
Der Freelancer erstellt ein neues Design. Optisch modern, aber nicht auf die Zielgruppe des Unternehmens abgestimmt.
Erst nach mehreren Korrekturrunden wird klar, dass eigentlich mehr Leads generiert werden sollten.
Ein klar formuliertes Projektziel hätte diese Schleifen verhindert.
Beschreiben Sie zu Beginn möglichst konkret:
Je klarer das Ziel, desto schneller kann der Freelancer arbeiten.
Freelancer verstehen das Unternehmen oft erst im Laufe des Projekts.
Fehlt der Kontext, entstehen Rückfragen und unnötige Korrekturen.
In Analysen fehlgeschlagener Projekte tauchen Kommunikationsprobleme und fehlender Kontext immer wieder als zentrale Faktoren auf. Anforderungen müssen nachträglich geklärt werden, was zu Verzögerungen und teuren Änderungen führt.
Geben Sie dem Freelancer von Anfang an einen kurzen Überblick:
Das spart später viel Zeit.
Wenn Kommunikation über mehrere Kanäle läuft, gehen Informationen schnell verloren.
Typische Beispiele:
Projektforschung zeigt, dass unklare Abstimmungswege und Kommunikationsprobleme zu typischen Projektstörungen führen: Informationen gehen verloren, Entscheidungen verzögern sich und Missverständnisse nehmen zu.
Definieren Sie einen klaren Kommunikationsweg.
Zum Beispiel:
So bleibt das Projekt für alle Beteiligten übersichtlich.
Freelancer arbeiten häufig parallel an mehreren Projekten.
Wenn Deadlines zu knapp gesetzt sind, entsteht unnötiger Druck.
In Übersichten zu Projektstudien werden schlechte Planung und unrealistische Zeit- oder Ressourcenschätzungen regelmässig unter den wichtigsten Ursachen für Projektprobleme genannt.
Planen Sie genügend Zeit für:
Realistische Planung verbessert die Zusammenarbeit deutlich.
Freelancer brauchen eine Person, die Entscheidungen treffen kann.
Wenn mehrere Personen Feedback geben, entstehen häufig widersprüchliche Anforderungen.
Studien zeigen, dass unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Entscheidungsstrukturen zu Verzögerungen führen und Anforderungen sich ständig verändern.
Bestimmen Sie eine zentrale Kontaktperson.
Diese Person:
So bleibt der Projektverlauf klar und effizient.
Bevor ein Projekt startet, lohnt sich eine kurze Prüfung.
✔ Sind die Projektziele klar definiert?
✔ Gibt es eine zentrale Kontaktperson?
✔ Ist der Kommunikationsweg festgelegt?
✔ Gibt es realistische Deadlines?
Analysen aus der Projektforschung zeigen: Zeit, die zu Beginn in die Klärung von Anforderungen und Rollen investiert wird, spart später ein Vielfaches an Aufwand für Änderungen und Abstimmungen.
Der Einsatz von Freelancern nimmt in vielen Branchen zu.
Aktuelle Zahlen zeigen: In Europa sind bereits rund 25 % der 13 Millionen Tech-Fachkräfte als Freelancer tätig.
Und diese arbeiten nicht nur für grosse Konzerne.
Studien zeigen, dass 43 % der Freelancer überwiegend mit kleinen Unternehmen arbeiten und weitere 37 % mit mittelständischen Firmen.
Auch in der Schweiz investieren KMU zunehmend in externe Spezialisten. Je nach Projekt liegen die durchschnittlichen Freelancer-Stundensätze häufig zwischen etwa 112 CHF und 133 CHF pro Stunde.
Wenn man bedenkt, dass 99,7 % der Schweizer Unternehmen KMU sind, wird klar: Für viele Projekte ist die Zusammenarbeit mit Freelancern heute eine pragmatische und flexible Lösung.
Viele Unternehmen nutzen spezialisierte Plattformen, um passende Experten zu finden, etwa IT Freelancer oder Marketing Spezialisten in der Schweiz.
Freelancer-Projekte scheitern selten an der Kompetenz der Beteiligten.
Meist sind es kleine organisatorische Fehler, die später grosse Auswirkungen haben.
Wer Ziele klar definiert, Kommunikation strukturiert und realistische Erwartungen setzt, schafft eine solide Grundlage für erfolgreiche Zusammenarbeit.
→ Hier findest du Freelancer in der Schweiz für IT, Marketing, Programmierung oder Beratung.
Der Markt für Freelancer wächst weiter, und für KMU wird es immer wichtiger, schnell die richtigen Spezialisten für ihre Projekte zu finden.
Meist liegt es nicht an der fachlichen Kompetenz der Freelancer. Häufige Ursachen sind unklare Ziele, fehlender Kontext zum Unternehmen, schlechte Kommunikation oder unrealistische Zeitplanung.
Freelancer sind besonders sinnvoll für Projekte, bei denen spezielles Know-how kurzfristig benötigt wird. Typische Beispiele sind IT-Projekte, Marketingkampagnen, Softwareentwicklung oder Prozessoptimierungen.
Viele KMU nutzen spezialisierte Plattformen, um schnell passende Experten zu finden und Projekte effizient umzusetzen.
Das hat gute Gründe. Spezialisten bringen Know-how ins Unternehmen, ohne dass neue Stellen geschaffen werden müssen. Projekte können schneller gestartet und flexibel umgesetzt werden.
Und der Bedarf wächst.
In der Schweiz gelten rund 99,7 % aller Unternehmen als KMU und sie beschäftigen etwa zwei Drittel aller Erwerbstätigen im Land. KMU sind damit das Rückgrat der Wirtschaft.
Parallel dazu nimmt Freelancing stark zu: Allein im Tech-Bereich arbeiten in Europa bereits rund 25 % der 13 Millionen Fachkräfte als Freelancer.
Für KMU entsteht daraus eine neue Realität: Projekte werden zunehmend mit externen Spezialisten umgesetzt.
Trotzdem verlaufen Freelancer-Projekte nicht immer reibungslos.
Nicht wegen fehlender Kompetenz.
Sondern wegen typischer Fehler beim Projektstart.
Viele dieser Fehler entstehen bereits in den ersten Tagen der Zusammenarbeit.
Wer sie kennt, kann sie leicht vermeiden.
Warum Freelancer-Projekte in KMU häufig scheitern
Freelancer arbeiten anders als interne Mitarbeitende.
Sie kommen von aussen ins Projekt, kennen die internen Abläufe noch nicht und müssen sich schnell orientieren.
Genau hier entstehen häufig Probleme.
Die meisten Schwierigkeiten lassen sich auf wenige typische Startfehler zurückführen.
Verschiedene Studien zu IT- und Digitalprojekten zeigen, dass Projekte selten an der fachlichen Kompetenz scheitern, sondern vor allem an unklaren Zielen, schlechter Planung und unzureichend spezifizierten Anforderungen.
Der bekannte Chaos Report der Standish Group kommt beispielsweise zum Ergebnis, dass rund 46 % der IT-Vorhaben zumindest teilweise die Erwartungen der Auftraggeber verfehlen, häufig wegen Schwächen im Anforderungsmanagement.
Für KMU bedeutet das: Viele Projektprobleme lassen sich bereits zu Beginn vermeiden.
Fehler 1: Unklare Projektziele
Warum das problematisch ist
Wenn Ziele nur grob beschrieben werden, interpretiert jeder Beteiligte das Projekt anders.
Der Freelancer arbeitet möglicherweise in eine Richtung, die intern gar nicht gewünscht ist.
Studien zum Scheitern von IT-Projekten nennen unklare Ziele und unzureichend spezifizierte Anforderungen immer wieder als Hauptgründe dafür, dass Projekte zu spät fertig werden oder am Bedarf vorbeigehen.
Beispiel aus der Praxis
Ein KMU beauftragt einen Freelancer mit der Entwicklung einer neuen Website.
Das Ziel lautet lediglich: „Die Seite soll moderner werden.“
Der Freelancer erstellt ein neues Design. Optisch modern, aber nicht auf die Zielgruppe des Unternehmens abgestimmt.
Erst nach mehreren Korrekturrunden wird klar, dass eigentlich mehr Leads generiert werden sollten.
Ein klar formuliertes Projektziel hätte diese Schleifen verhindert.
Wie KMU diesen Fehler vermeiden
Beschreiben Sie zu Beginn möglichst konkret:
- Ziel des Projekts
- gewünschtes Ergebnis
- wichtige Meilensteine
- Deadline
Je klarer das Ziel, desto schneller kann der Freelancer arbeiten.
Fehler 2: Zu wenig Kontext zum Unternehmen
Warum das problematisch ist
Freelancer verstehen das Unternehmen oft erst im Laufe des Projekts.
Fehlt der Kontext, entstehen Rückfragen und unnötige Korrekturen.
In Analysen fehlgeschlagener Projekte tauchen Kommunikationsprobleme und fehlender Kontext immer wieder als zentrale Faktoren auf. Anforderungen müssen nachträglich geklärt werden, was zu Verzögerungen und teuren Änderungen führt.
Wie KMU diesen Fehler vermeiden
Geben Sie dem Freelancer von Anfang an einen kurzen Überblick:
- Geschäftsmodell
- Zielgruppe
- wichtige Ansprechpartner
- bestehende Prozesse
Das spart später viel Zeit.
Fehler 3: Zu viele Kommunikationskanäle
Warum das problematisch ist
Wenn Kommunikation über mehrere Kanäle läuft, gehen Informationen schnell verloren.
Typische Beispiele:
- Projekttools
- spontane Telefonate
Projektforschung zeigt, dass unklare Abstimmungswege und Kommunikationsprobleme zu typischen Projektstörungen führen: Informationen gehen verloren, Entscheidungen verzögern sich und Missverständnisse nehmen zu.
Wie KMU diesen Fehler vermeiden
Definieren Sie einen klaren Kommunikationsweg.
Zum Beispiel:
- Projekttool für Aufgaben
- E-Mail für Dokumente
- wöchentliches Statusgespräch
So bleibt das Projekt für alle Beteiligten übersichtlich.
Fehler 4: Unrealistische Zeitplanung
Warum das problematisch ist
Freelancer arbeiten häufig parallel an mehreren Projekten.
Wenn Deadlines zu knapp gesetzt sind, entsteht unnötiger Druck.
In Übersichten zu Projektstudien werden schlechte Planung und unrealistische Zeit- oder Ressourcenschätzungen regelmässig unter den wichtigsten Ursachen für Projektprobleme genannt.
Wie KMU diesen Fehler vermeiden
Planen Sie genügend Zeit für:
- Abstimmungen
- Feedbackrunden
- mögliche Anpassungen
Realistische Planung verbessert die Zusammenarbeit deutlich.
Fehler 5: Kein klarer Ansprechpartner
Warum das problematisch ist
Freelancer brauchen eine Person, die Entscheidungen treffen kann.
Wenn mehrere Personen Feedback geben, entstehen häufig widersprüchliche Anforderungen.
Studien zeigen, dass unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Entscheidungsstrukturen zu Verzögerungen führen und Anforderungen sich ständig verändern.
Wie KMU diesen Fehler vermeiden
Bestimmen Sie eine zentrale Kontaktperson.
Diese Person:
- koordiniert Feedback
- beantwortet Fragen
- trifft Entscheidungen
So bleibt der Projektverlauf klar und effizient.
Checkliste für erfolgreiche Freelancer-Projekte
Bevor ein Projekt startet, lohnt sich eine kurze Prüfung.
✔ Sind die Projektziele klar definiert?
✔ Gibt es eine zentrale Kontaktperson?
✔ Ist der Kommunikationsweg festgelegt?
✔ Gibt es realistische Deadlines?
Analysen aus der Projektforschung zeigen: Zeit, die zu Beginn in die Klärung von Anforderungen und Rollen investiert wird, spart später ein Vielfaches an Aufwand für Änderungen und Abstimmungen.
Warum viele KMU heute häufiger mit Freelancern arbeiten
Der Einsatz von Freelancern nimmt in vielen Branchen zu.
Aktuelle Zahlen zeigen: In Europa sind bereits rund 25 % der 13 Millionen Tech-Fachkräfte als Freelancer tätig.
Und diese arbeiten nicht nur für grosse Konzerne.
Studien zeigen, dass 43 % der Freelancer überwiegend mit kleinen Unternehmen arbeiten und weitere 37 % mit mittelständischen Firmen.
Auch in der Schweiz investieren KMU zunehmend in externe Spezialisten. Je nach Projekt liegen die durchschnittlichen Freelancer-Stundensätze häufig zwischen etwa 112 CHF und 133 CHF pro Stunde.
Wenn man bedenkt, dass 99,7 % der Schweizer Unternehmen KMU sind, wird klar: Für viele Projekte ist die Zusammenarbeit mit Freelancern heute eine pragmatische und flexible Lösung.
Viele Unternehmen nutzen spezialisierte Plattformen, um passende Experten zu finden, etwa IT Freelancer oder Marketing Spezialisten in der Schweiz.
Fazit
Freelancer-Projekte scheitern selten an der Kompetenz der Beteiligten.
Meist sind es kleine organisatorische Fehler, die später grosse Auswirkungen haben.
Wer Ziele klar definiert, Kommunikation strukturiert und realistische Erwartungen setzt, schafft eine solide Grundlage für erfolgreiche Zusammenarbeit.
→ Hier findest du Freelancer in der Schweiz für IT, Marketing, Programmierung oder Beratung.
Der Markt für Freelancer wächst weiter, und für KMU wird es immer wichtiger, schnell die richtigen Spezialisten für ihre Projekte zu finden.
Häufige Fragen zu Freelancer-Projekten
Warum scheitern Freelancer-Projekte so oft?
Meist liegt es nicht an der fachlichen Kompetenz der Freelancer. Häufige Ursachen sind unklare Ziele, fehlender Kontext zum Unternehmen, schlechte Kommunikation oder unrealistische Zeitplanung.
Wann lohnt sich ein Freelancer für ein KMU?
Freelancer sind besonders sinnvoll für Projekte, bei denen spezielles Know-how kurzfristig benötigt wird. Typische Beispiele sind IT-Projekte, Marketingkampagnen, Softwareentwicklung oder Prozessoptimierungen.
Wie finde ich den passenden Freelancer?
Viele KMU nutzen spezialisierte Plattformen, um schnell passende Experten zu finden und Projekte effizient umzusetzen.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern: persönlich, unternehmerisch und strategisch
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Dieser Artikel wurde in den Freelancer-Schweiz-News 03/2026 – Bonusausgabe veröffentlicht.



