Die Schweizer Wirtschaft wächst, viele KMU zögern trotzdem: Wo externe Experten jetzt wirklich helfen
1,5 Prozent. So stark ist die Schweizer Wirtschaft im zweiten Quartal 2026 gewachsen, das stärkste Wachstum seit Herbst 2021. Klingt nach Aufschwung. Und trotzdem sagt nur jedes vierte Schweizer KMU, es habe für die nächsten sechs Monate eine hohe Planungssicherheit. Bei exportorientierten Firmen schätzen vier von zehn ihre Planungssicherheit sogar als eher oder sehr gering ein. Diese Lücke zwischen den offiziellen Zahlen und dem Bauchgefühl in den Chefetagen ist das eigentliche Thema dieses Artikels.
Kurz gesagt: Die Schweizer Wirtschaft wächst, aber ungleich verteilt. Grossunternehmen und die Pharmabranche tragen das Wachstum, viele Industrie-KMU spüren davon wenig. Der starke Franken, die US-Zölle und Chinas wachsende Konkurrenz erhöhen den Druck zusätzlich. Die Folge ist kein genereller Freelancer-Boom, sondern ein gezielterer Einsatz externer Spezialistinnen und Spezialisten, dort, wo sie Umsatz sichern oder ein konkretes Risiko abfedern.
Am deutlichsten zeigt sich die Kluft bei den Maschinen- und Tech-Firmen. Der Branchenverband Swissmem meldete für das erste Halbjahr 2026 ein Plus von 12,1 Prozent bei den Auftragseingängen. Klingt nach einem Boom. Die Umsätze der KMU in der Branche sanken im gleichen Zeitraum aber um 3,8 Prozent, während fast das gesamte Wachstum von Grossunternehmen getragen wurde. Die Exporte in die EU legten um 3,4 Prozent zu, nach Asien um 0,9 Prozent, in die USA fielen sie dagegen um 5,3 Prozent.
Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher bringt es auf den Punkt:
Für ein kleineres Industrieunternehmen heisst das: Mehr Anfragen bringen noch keine Sicherheit. Das zeigt sich auch beim Personal: Die Beschäftigung in Industrie und Bau stieg im zweiten Quartal um 1,2 Prozent, obwohl der Branchenumsatz nur um 0,4 Prozent wuchs. Firmen halten ihre Kernteams, auch wenn Marge und Umsatz nicht überall mithalten.
Die US-Zölle haben nach der Senkung im November 2025 etwas an Schärfe verloren. Eine andere Belastung bleibt aber hartnäckig bestehen: der Franken. Am 10. September 2026 notierte der Euro laut Aargauischer Kantonalbank bei 0,9435 Franken, der Dollar bei 0,8125 Franken. Die Schweizerische Nationalbank hält ihren Leitzins seit über einem Jahr bei null Prozent, eine Senkung gilt vorerst als unwahrscheinlich.
Anfang September sprach SNB-Präsident Martin Schlegel am Tag der Wirtschaft in Luzern genau dieses Thema an. Der Frankenkurs bleibe eine Herausforderung für die Schweizer Wirtschaft, sagte er, auch wenn der reale Franken seit 2020 vergleichsweise stabil geblieben sei.
Für ein Unternehmen, das in Euro oder Dollar verkauft, aber seine Kosten in Franken trägt, ist das mehr als eine Randnotiz. Wer keine grosse Preissetzungsmacht hat, wie sie Pharma- oder Luxusmarken geniessen, muss bei jedem Auslandsvertrag neu rechnen.
Ein Grund, warum die Gesamtzahlen trotzdem gut aussehen, sitzt in Basel. Die chemisch pharmazeutische Industrie wuchs im zweiten Quartal um 10,5 Prozent und war damit der wichtigste Wachstumstreiber. Gleichzeitig warnt eine im Auftrag von Interpharma erstellte Szenarioanalyse von BAK Economics vor den langfristigen Folgen der US-Preispolitik für Medikamente. Im ungünstigsten Szenario könnten der Branche bis 2040 kumuliert 194,5 Milliarden Franken an Wertschöpfung fehlen, rund ein Fünftel der heutigen Schweizer Wirtschaftsleistung.
Und dann ist da noch China. Die Schweiz hat im August 2026 ein aktualisiertes Freihandelsabkommen abgeschlossen, das den grössten Teil der Exporte nach China künftig zollfrei stellen soll. Gleichzeitig ordnet die UBS in ihrem aktuellen Ausblick China als das grössere Langfristrisiko ein, nicht die US-Zölle:
Besonders betroffen wären laut UBS Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Präzisions- und Medizintechnik, also Branchen, in denen Schweizer KMU traditionell stark sind. Besserer Marktzugang und stärkerer Konkurrenzdruck treffen damit gleichzeitig ein.
Heisst das, Schweizer KMU steigen jetzt reihenweise auf Freelancer statt Festanstellungen um? Eine verlässliche Studie, die das für 2026 belegt, gibt es nicht. Was sich aber klar zeigt: Die Investitionstätigkeit verschiebt sich. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO meldete für das zweite Quartal ein Plus von 0,8 Prozent bei den Ausrüstungsinvestitionen, getragen vor allem von Fahrzeugen sowie Forschung und Entwicklung. Investitionen in IT-Dienstleistungen und Maschinen gingen dagegen zurück. Firmen setzen also nicht überall den Rotstift an, sie werden aber kritischer, wo sie ihr Geld hineinstecken.
Genau in dieser Lücke wird externe Expertise interessant, für Aufgaben mit klarem Anfang und Ende statt für eine dauerhafte Stelle. Ein Beispiel aus unserer eigenen Vermittlungsarbeit zeigt das gut: Ein deutsches Unternehmen übernahm ein Kraftwerksprojekt in der Schweiz und musste dafür ein sauberes Vertragsmanagement nach Schweizer Recht aufbauen. Mit dem hiesigen Regelwerk kannte sich im eigenen Haus niemand aus. Statt monatelang eine Fachperson zu suchen und fest anzustellen, holte sich das Unternehmen für genau diese Aufgabe einen erfahrenen Schweizer Bauingenieur an Bord. Das Projekt bekam sein Vertragsmanagement, ohne dass eine dauerhafte Stelle entstehen musste. Für solche Übergangssituationen, ein Projekt mit klarem Enddatum, eine Fachlücke, die schnell geschlossen werden muss, gibt es auf Freelancer-Schweiz.ch die Kategorie Interimsmanagement.
Ein zweites Beispiel zeigt dieselbe Logik in eine andere Richtung: Ein Schweizer KMU wollte sein Exportgeschäft in neue Märkte ausbauen, hatte aber keine eigene Erfahrung mit internationalen Lieferketten. Statt dafür eine neue Stelle zu schaffen, holte sich das Unternehmen für die Aufbauphase eine externe Fachperson für Supply Chain an Bord. Wer nach solcher Unterstützung sucht, wird auf Freelancer-Schweiz.ch in der Kategorie Berater-Logistik fündig.
Dieselbe Logik gilt für viele der hier beschriebenen Themen. Wer als KMU seine Exportmärkte diversifizieren, ein Compliance-Thema klären oder den Vertrieb in einem neuen Land aufbauen will, muss dafür keine Festanstellung schaffen, deren Kosten auch bei sinkender Auslastung bleiben.
Bist du selbst Fachperson in einem dieser Bereiche, zum Beispiel im Vertragsmanagement, im Exportvertrieb oder in der Prozessautomatisierung? Über die Freelancer-Eintragung wirst du für genau solche Anfragen sichtbar.
Die Schweizer Wirtschaft wächst, aber nicht überall gleich. Grossunternehmen und die Pharmabranche tragen das Wachstum, viele Industrie-KMU stehen trotz guter Auftragslage unter Margendruck. Der starke Franken bleibt eine stille Belastung für Exporteure, eine rasche Entlastung über die Geldpolitik ist nicht in Sicht. China wird gleichzeitig zum wichtigeren Absatzmarkt und zum härteren Konkurrenten, während ein neues Vertragspaket mit der EU zumindest politisch für mehr Stabilität sorgen soll. Für KMU heisst das: nicht in Torschlusspanik verfallen, aber auch nicht abwarten. Wo eine Aufgabe klar umrissen und zeitlich begrenzt ist, lohnt sich der Blick auf externe Spezialistinnen und Spezialisten, bevor eine teure Festanstellung entsteht.
Werden Schweizer KMU jetzt mehr Freelancer statt Festangestellte einsetzen?
Eine repräsentative Studie, die das für 2026 belegt, gibt es aktuell nicht. Raiffeisen-KMU-PMI und SECO-Investitionszahlen sprechen aber für einen selektiveren statt einen generellen Trend: KMU kaufen externe Expertise gezielt dort ein, wo sie Umsatz sichert oder ein konkretes Risiko senkt, zum Beispiel bei Compliance-Fragen, im Exportvertrieb oder bei zeitlich begrenzten Projekten.
Wie wirkt sich der starke Franken auf Schweizer Exporteure aus?
Ein starker Franken verteuert Schweizer Produkte für Kunden im Euro- oder Dollarraum, während die Kosten in der Schweiz in Franken anfallen. Firmen ohne grosse Preissetzungsmacht müssen deshalb enger kalkulieren oder Marge abgeben. Die SNB hält ihren Leitzins seit Juni 2025 bei null Prozent, am 24. September 2026 entscheidet sie erneut über den Zins.
Welche Branchen sind vom Handelsdruck aus den USA und China am stärksten betroffen?
Am stärksten unter Druck stehen laut Swissmem und UBS der Maschinenbau, die Elektrotechnik sowie Teile der Tech-Industrie. Die Pharmabranche profitiert aktuell von Ausnahmeregelungen und stützt das Wachstum, bleibt langfristig aber selbst von der US-Preispolitik betroffen. Auch die Uhrenindustrie zeigt sich im Sommer 2026 widerstandsfähig, ohne dass bereits Entwarnung gegeben werden kann.
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Kurz gesagt: Die Schweizer Wirtschaft wächst, aber ungleich verteilt. Grossunternehmen und die Pharmabranche tragen das Wachstum, viele Industrie-KMU spüren davon wenig. Der starke Franken, die US-Zölle und Chinas wachsende Konkurrenz erhöhen den Druck zusätzlich. Die Folge ist kein genereller Freelancer-Boom, sondern ein gezielterer Einsatz externer Spezialistinnen und Spezialisten, dort, wo sie Umsatz sichern oder ein konkretes Risiko abfedern.
Die Zwei-Klassen-Erholung der Schweizer Industrie
Am deutlichsten zeigt sich die Kluft bei den Maschinen- und Tech-Firmen. Der Branchenverband Swissmem meldete für das erste Halbjahr 2026 ein Plus von 12,1 Prozent bei den Auftragseingängen. Klingt nach einem Boom. Die Umsätze der KMU in der Branche sanken im gleichen Zeitraum aber um 3,8 Prozent, während fast das gesamte Wachstum von Grossunternehmen getragen wurde. Die Exporte in die EU legten um 3,4 Prozent zu, nach Asien um 0,9 Prozent, in die USA fielen sie dagegen um 5,3 Prozent.
Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher bringt es auf den Punkt:
„Die Erholung bleibt jedoch fragil, ungleich verteilt und hat zuletzt etwas an Dynamik verloren.“
Für ein kleineres Industrieunternehmen heisst das: Mehr Anfragen bringen noch keine Sicherheit. Das zeigt sich auch beim Personal: Die Beschäftigung in Industrie und Bau stieg im zweiten Quartal um 1,2 Prozent, obwohl der Branchenumsatz nur um 0,4 Prozent wuchs. Firmen halten ihre Kernteams, auch wenn Marge und Umsatz nicht überall mithalten.
Warum ist der starke Franken für Exporteure wie ein stiller Zoll?
Die US-Zölle haben nach der Senkung im November 2025 etwas an Schärfe verloren. Eine andere Belastung bleibt aber hartnäckig bestehen: der Franken. Am 10. September 2026 notierte der Euro laut Aargauischer Kantonalbank bei 0,9435 Franken, der Dollar bei 0,8125 Franken. Die Schweizerische Nationalbank hält ihren Leitzins seit über einem Jahr bei null Prozent, eine Senkung gilt vorerst als unwahrscheinlich.
Anfang September sprach SNB-Präsident Martin Schlegel am Tag der Wirtschaft in Luzern genau dieses Thema an. Der Frankenkurs bleibe eine Herausforderung für die Schweizer Wirtschaft, sagte er, auch wenn der reale Franken seit 2020 vergleichsweise stabil geblieben sei.
Für ein Unternehmen, das in Euro oder Dollar verkauft, aber seine Kosten in Franken trägt, ist das mehr als eine Randnotiz. Wer keine grosse Preissetzungsmacht hat, wie sie Pharma- oder Luxusmarken geniessen, muss bei jedem Auslandsvertrag neu rechnen.
Pharma stützt, China wird zur Doppelrolle
Ein Grund, warum die Gesamtzahlen trotzdem gut aussehen, sitzt in Basel. Die chemisch pharmazeutische Industrie wuchs im zweiten Quartal um 10,5 Prozent und war damit der wichtigste Wachstumstreiber. Gleichzeitig warnt eine im Auftrag von Interpharma erstellte Szenarioanalyse von BAK Economics vor den langfristigen Folgen der US-Preispolitik für Medikamente. Im ungünstigsten Szenario könnten der Branche bis 2040 kumuliert 194,5 Milliarden Franken an Wertschöpfung fehlen, rund ein Fünftel der heutigen Schweizer Wirtschaftsleistung.
Und dann ist da noch China. Die Schweiz hat im August 2026 ein aktualisiertes Freihandelsabkommen abgeschlossen, das den grössten Teil der Exporte nach China künftig zollfrei stellen soll. Gleichzeitig ordnet die UBS in ihrem aktuellen Ausblick China als das grössere Langfristrisiko ein, nicht die US-Zölle:
„Langfristig sieht die UBS im industriellen und technologischen Aufstieg Chinas die grössere Herausforderung.“
Besonders betroffen wären laut UBS Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Präzisions- und Medizintechnik, also Branchen, in denen Schweizer KMU traditionell stark sind. Besserer Marktzugang und stärkerer Konkurrenzdruck treffen damit gleichzeitig ein.
Wo externe Experten jetzt wirklich helfen
Heisst das, Schweizer KMU steigen jetzt reihenweise auf Freelancer statt Festanstellungen um? Eine verlässliche Studie, die das für 2026 belegt, gibt es nicht. Was sich aber klar zeigt: Die Investitionstätigkeit verschiebt sich. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO meldete für das zweite Quartal ein Plus von 0,8 Prozent bei den Ausrüstungsinvestitionen, getragen vor allem von Fahrzeugen sowie Forschung und Entwicklung. Investitionen in IT-Dienstleistungen und Maschinen gingen dagegen zurück. Firmen setzen also nicht überall den Rotstift an, sie werden aber kritischer, wo sie ihr Geld hineinstecken.
Genau in dieser Lücke wird externe Expertise interessant, für Aufgaben mit klarem Anfang und Ende statt für eine dauerhafte Stelle. Ein Beispiel aus unserer eigenen Vermittlungsarbeit zeigt das gut: Ein deutsches Unternehmen übernahm ein Kraftwerksprojekt in der Schweiz und musste dafür ein sauberes Vertragsmanagement nach Schweizer Recht aufbauen. Mit dem hiesigen Regelwerk kannte sich im eigenen Haus niemand aus. Statt monatelang eine Fachperson zu suchen und fest anzustellen, holte sich das Unternehmen für genau diese Aufgabe einen erfahrenen Schweizer Bauingenieur an Bord. Das Projekt bekam sein Vertragsmanagement, ohne dass eine dauerhafte Stelle entstehen musste. Für solche Übergangssituationen, ein Projekt mit klarem Enddatum, eine Fachlücke, die schnell geschlossen werden muss, gibt es auf Freelancer-Schweiz.ch die Kategorie Interimsmanagement.
Ein zweites Beispiel zeigt dieselbe Logik in eine andere Richtung: Ein Schweizer KMU wollte sein Exportgeschäft in neue Märkte ausbauen, hatte aber keine eigene Erfahrung mit internationalen Lieferketten. Statt dafür eine neue Stelle zu schaffen, holte sich das Unternehmen für die Aufbauphase eine externe Fachperson für Supply Chain an Bord. Wer nach solcher Unterstützung sucht, wird auf Freelancer-Schweiz.ch in der Kategorie Berater-Logistik fündig.
Dieselbe Logik gilt für viele der hier beschriebenen Themen. Wer als KMU seine Exportmärkte diversifizieren, ein Compliance-Thema klären oder den Vertrieb in einem neuen Land aufbauen will, muss dafür keine Festanstellung schaffen, deren Kosten auch bei sinkender Auslastung bleiben.
Bist du selbst Fachperson in einem dieser Bereiche, zum Beispiel im Vertragsmanagement, im Exportvertrieb oder in der Prozessautomatisierung? Über die Freelancer-Eintragung wirst du für genau solche Anfragen sichtbar.
Kurz zusammengefasst
Die Schweizer Wirtschaft wächst, aber nicht überall gleich. Grossunternehmen und die Pharmabranche tragen das Wachstum, viele Industrie-KMU stehen trotz guter Auftragslage unter Margendruck. Der starke Franken bleibt eine stille Belastung für Exporteure, eine rasche Entlastung über die Geldpolitik ist nicht in Sicht. China wird gleichzeitig zum wichtigeren Absatzmarkt und zum härteren Konkurrenten, während ein neues Vertragspaket mit der EU zumindest politisch für mehr Stabilität sorgen soll. Für KMU heisst das: nicht in Torschlusspanik verfallen, aber auch nicht abwarten. Wo eine Aufgabe klar umrissen und zeitlich begrenzt ist, lohnt sich der Blick auf externe Spezialistinnen und Spezialisten, bevor eine teure Festanstellung entsteht.
FAQ
Werden Schweizer KMU jetzt mehr Freelancer statt Festangestellte einsetzen?
Eine repräsentative Studie, die das für 2026 belegt, gibt es aktuell nicht. Raiffeisen-KMU-PMI und SECO-Investitionszahlen sprechen aber für einen selektiveren statt einen generellen Trend: KMU kaufen externe Expertise gezielt dort ein, wo sie Umsatz sichert oder ein konkretes Risiko senkt, zum Beispiel bei Compliance-Fragen, im Exportvertrieb oder bei zeitlich begrenzten Projekten.
Wie wirkt sich der starke Franken auf Schweizer Exporteure aus?
Ein starker Franken verteuert Schweizer Produkte für Kunden im Euro- oder Dollarraum, während die Kosten in der Schweiz in Franken anfallen. Firmen ohne grosse Preissetzungsmacht müssen deshalb enger kalkulieren oder Marge abgeben. Die SNB hält ihren Leitzins seit Juni 2025 bei null Prozent, am 24. September 2026 entscheidet sie erneut über den Zins.
Welche Branchen sind vom Handelsdruck aus den USA und China am stärksten betroffen?
Am stärksten unter Druck stehen laut Swissmem und UBS der Maschinenbau, die Elektrotechnik sowie Teile der Tech-Industrie. Die Pharmabranche profitiert aktuell von Ausnahmeregelungen und stützt das Wachstum, bleibt langfristig aber selbst von der US-Preispolitik betroffen. Auch die Uhrenindustrie zeigt sich im Sommer 2026 widerstandsfähig, ohne dass bereits Entwarnung gegeben werden kann.
-> Finde jetzt über Freelancer-Schweiz die passende Fachperson für dein nächstes Projekt.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung: Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst. Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie. Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen. Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern: persönlich, unternehmerisch und strategisch
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Dieser Artikel wurde in den Freelancer-Schweiz-News 09/2026 - Bonusausgabe veröffentlicht.



