Freelancer-Schweiz-News 01/2026

Der Jahresstart fühlt sich oft nach Aufbruch an.
Und gleichzeitig nach Unsicherheit.
Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich viele Freelancer und KMU gerade.
— Artikel 1: 90-Tage-Plan für Freelancer in der Schweiz 2026
So bleibst du im vorsichtigen Markt sichtbar, relevant und buchbar.
Was, wenn 2026 nicht das Jahr für mehr Marketing ist.
Sondern für mehr Klarheit.
Fragst du dich, warum Sichtbarkeit plötzlich weniger bringt als früher.
Warum Kunden länger entscheiden.
Und warum manche Freelancer trotz ruhigem Markt konstant gebucht sind.
Dieser Artikel stellt unbequeme Fragen.
Und zeigt, warum Fokus, Angebotsschärfe und saubere Planung in den nächsten 90 Tagen wichtiger sind als jede neue Plattform.
Wenn du wissen willst, wie du dich positionierst, ohne lauter zu werden.
Und wie du aus Hoffnung wieder einen konkreten Buchungsplan machst.
Dann findest du hier die Antworten.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Artikel 2: Schweizer KMU 2026
Ein pragmatischer Fahrplan für Wachstum trotz vorsichtigem Markt.
Viele sprechen von Wachstum.
Aber kaum jemand sagt, wie es 2026 realistisch funktionieren soll.
Was bedeutet Produktivität wirklich, wenn Budgets genauer geprüft werden.
Warum setzen immer mehr KMU auf externe Expertise.
Und weshalb Stillstand 2026 gefährlicher ist als ein mutiger Schritt nach vorne.
Dieser Artikel zeigt keine Visionen.
Sondern Entscheidungslogik.
Wenn du als Unternehmer oder Entscheider wissen willst, wo du ansetzen solltest.
Und welche Hebel sich trotz ruhigem Markt bewegen lassen.
Dann lohnt sich dieser Blick von oben.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Artikel 3: Diese 5 rechtlichen Fehler ruinieren dein Business
Wenn du sie nicht vermeidest.
Ein Fehler.
Ein Brief im Postfach.
Und plötzlich fühlt sich Wachstum sehr teuer an.
Hast du deine Verträge wirklich im Griff.
Ist dein Datenschutz sauber.
Und bist du steuerlich vorbereitet, falls dein Umsatz plötzlich steigt.
Dieser Artikel fühlt sich ein bisschen unangenehm an.
Genau deshalb ist er wichtig.
Wenn du wissen willst, welche rechtlichen Stolperfallen Selbstständige und Unternehmer am häufigsten unterschätzen.
Und wie du sie mit wenig Aufwand umgehst.
Dann solltest du hier weiterlesen.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Artikel 4: Freelancer-Witz: Willkommen in der Schweiz
Manchmal erklärt ein Witz mehr als jede Analyse.
Warum funktionieren Deals hier ein wenig anders.
Weshalb Nichtwissen manchmal erstaunlich lukrativ ist.
Und warum sich viele Freelancer in dieser Geschichte sofort wiederfinden.
Kurz. Trocken. Sehr schweizerisch.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
Bleib klar. Bleib neugierig.
Und vergiss nicht zu schmunzeln, selbst wenn der Markt gerade ruhig ist.
Herzliche Grüsse
Amor Dhaouadi
90-Tage-Plan für Freelancer in der Schweiz 2026
Dieser 90-Tage-Plan richtet sich an Freelancer, die 2026 nicht auf Hoffnung setzen wollen, sondern auf Klarheit.
Die Zahlen stammen aus 2025 und dem Ausblick auf 2026 – genau so, wie Entscheider heute planen.
Warum du jetzt einen 90-Tage-Plan brauchst
Viele Freelancer starten 2026 mit der gleichen Hoffnung wie jedes Jahr:
Mehr Sichtbarkeit, mehr Anfragen, mehr Umsatz.
Der Markt hat eine andere Erwartung.
Die Schweizer Wirtschaft wächst weiter, aber langsamer als früher. Für 2025 liegt das reale BIP bei rund 1.3–1.4 %, für 2026 bei 0.9–1.1 %. Das ist klar unter dem historischen Schnitt.
Das heisst:
- Budgets sind vorsichtig, nicht tot.
- Projekte brauchen einen klaren Business Case.
- Kunden kaufen Ergebnisse, keine offenen Mandate.
Wenn du 2026 einfach lauter wirst, wirst du nicht sichtbarer.
Du wirst austauschbarer.
Ein 90-Tage-Plan zwingt dich zu Fokus, Klarheit und Disziplin. Genau das belohnt der Markt jetzt.
Die Ausgangslage in der Schweiz: stabil, aber selektiv
Die Arbeitslosigkeit bleibt tief (unter 3 %), steigt aber leicht an. Gleichzeitig flacht die Einstellungsdynamik ab. Unternehmen sind zurückhaltender bei Festanstellungen und setzen verstärkt auf Freelancer, Interim-Rollen und Projekte.
Parallel steigt der Produktivitätsdruck massiv.
Der Anteil der Schweizer KMU, die künstliche Intelligenz nutzen, ist innert eines Jahres von 22 % auf 34 % gestiegen. 57 % berichten von klaren Effizienzgewinnen. Stellenabbau spielt kaum eine Rolle, stattdessen entstehen neue Aufgabenprofile.
Kurz gesagt:
Der Markt ist offen – aber nur für Freelancer, die relevant sind.
Ziel dieses 90-Tage-Plans
Dieser Plan ist kein Motivationspapier.
Er ist ein Buchungsplan.
Nach 90 Tagen sollst du:
- klar sagen können, für wen du arbeitest,
- welches Problem du löst,
- welches Ergebnis du lieferst,
- und warum man jetzt mit dir arbeiten sollte.
Phase 1: Tage 1–30 – Klarheit & Positionierung
Dein Spielfeld definieren: Warum Fokus 2026 wichtiger ist als Reichweite
Viele Freelancer reagieren auf Unsicherheit mit mehr Marketing.
Das ist selten das Problem.
Bei flachem Wachstum gewinnen Spezialisten.
Frage dich:
- In welchen 1–2 Branchen wird trotz Vorsicht investiert?
- Welches konkrete Problem ist ungelöst?
- Wo zahlst du direkt auf Produktivität, Kosten oder Geschwindigkeit ein?
Typische Spielfelder 2026:
- Industrie-KMU unter Zolldruck
- Dienstleister mit hohem administrativem Aufwand
- Unternehmen ohne klare AI-Strategie
Merksatz: Fokus ist kein Risiko. Fokus ist dein Hebel.
Dein Angebot schärfen: Weg von Leistungen, hin zu Ergebnissen
Vergiss Leistungslisten.
Geschäftsführer kaufen kein „Können“. Sie kaufen Wirkung.
Ein gutes Angebot beantwortet drei Fragen:
- Was ändert sich?
- Wie lange dauert es?
- Wie hoch ist das Risiko?
Beispiel:
Ich helfe Schweizer KMU, innerhalb von 8 Wochen ihre Vertriebsprozesse mit AI messbar effizienter zu machen – ohne zusätzliches Personal.
Warum das funktioniert:
- klarer Zeitraum
- klares Ergebnis
- begrenztes Risiko
So wird heute eingekauft.
Finanz- und Steuerbasics stabilisieren: deine unternehmerische Hygiene
2026 zählt Resilienz.
Plane:
- 25–35 % des Gewinns für Steuern und AHV (je nach Kanton)
- eine Liquiditätsreserve
- Säule 3a, falls du keine 2. Säule hast
Das ist kein Formalismus.
Es gibt dir Handlungsspielraum, wenn Projekte später starten.
Mini-Checkliste Phase 1
- Eine Branche, ein Kernproblem definiert
- Ein Angebotssatz, den ein CFO versteht
- Rückstellungen und Konten sauber eingerichtet
Phase 2: Tage 31–60 – Angebot & Markteintritt
Angebotsarchitektur 2026: risikoarm, modular, entscheidungsfreundlich
Unternehmen bevorzugen kleine, kontrollierbare Schritte.
Bewährt hat sich ein Drei-Stufen-Modell:
- Diagnose-Sprint (1–2 Wochen, Fixpreis, klarer Output)
- Umsetzungsprojekt (4–12 Wochen, messbares Ziel)
- Begleitung (kleiner Retainer, planbar)
Diese Struktur passt perfekt zur aktuellen Investitionslogik.
Preisstrategie im vorsichtigen Markt: ROI schlägt Tagessatz
Nullzins bedeutet nicht Wachstumseuphorie.
CFOs rechnen härter:
- Fixpreise statt offener Tage
- Business Case statt Stundenlogik
- Vergleich mit Einsparungen oder Mehrertrag
Beispiel:
Projektkosten ≈ 10 % der erwarteten Einsparung innerhalb von 12 Monaten.
So wird dein Preis logisch begründbar, nicht emotional.
Sichtbarkeit dort, wo Entscheidungen fallen
Mehr Reichweite bringt dir nichts, wenn sie die falschen Leute erreicht.
Setze auf:
- 2–3 kurze, praxisnahe Inhalte zu deinem Kernproblem
- gezielte Ansprache von Geschäftsführern, CFOs oder Bereichsleitern
- klare Verknüpfung mit Marktrisiken (Produktivität, Kosten, AI)
Weniger Lärm. Mehr Wirkung.
Mini-Checkliste Phase 2
- Diagnose-Sprint klar definiert
- Fixpreise mit Business Case
- 20–30 relevante Zielkontakte identifiziert
Phase 3: Tage 61–90 – Pipeline & Resilienz
Pipeline statt Zufall: Disziplin schlägt Talent
Die Prognosen zeigen: Unsicherheit bleibt mindestens bis 2026 bestehen.
Baue eine einfache Pipeline:
- Lead
- Warm
- Angebot
- Kunde
Und halte wöchentliche Routinen ein:
- Follow-ups
- kurze Markt-Updates
- Beziehungspflege
Partnerschaften: Warum Einzelkämpfer es schwerer haben
KMU suchen Lösungen, keine Einzelpersonen.
Kooperiere:
- mit 2–3 komplementären Freelancern
- über Netzwerke und Plattformen
- als kleine Taskforce
Das senkt das Risiko für den Kunden – und erhöht deine Abschlussquote.
Risikomanagement & Plan B
Plane bewusst:
- 3–6 Monatsausgaben Reserve
- laufende Kosten kritisch prüfen
- einen Plan B (z. B. Interim-Mandate)
Interim- und Projektrollen gewinnen weiter an Bedeutung.
Was du heute starten kannst (Tag 1–3)
- Entscheide dich verbindlich für eine Branche und ein Kernproblem.
- Skizziere deinen Diagnose-Sprint auf einer Seite.
- Richte dein Finanz-Setup sauber ein und sprich mit einem Treuhänder.
Kein Perfektionismus.
Nur Umsetzung.
Fazit
2026 belohnt keine Lautstärke.
Es belohnt Relevanz.
Wenn du dich in den nächsten 90 Tagen klar positionierst, risikoarm anbietest und deine Pipeline diszipliniert aufbaust, wirst du auch im vorsichtigen Markt gebucht.
Nicht trotz der Lage.
Sondern wegen ihr.
FAQ – häufige Fragen von Freelancern in der Schweiz
Lohnt sich Freelancing 2026 in der Schweiz noch?
Ja – für Freelancer mit klarer Positionierung und messbarem Nutzen. Generalisten haben es schwerer.
Welche Branchen buchen 2026 trotz Vorsicht?
Industrie-KMU, regulierte Dienstleistungen, produktivitätsnahe Funktionen (AI, Prozesse, Compliance).
Warum sind Diagnose-Sprints so wichtig?
Sie senken das Risiko für den Kunden und beschleunigen Entscheidungen.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
Schweizer KMU 2026: Ein pragmatischer Fahrplan für Wachstum trotz vorsichtigem Markt
Kein Krisenmodus. Aber Stillstand wird sichtbar.
2026 wird kein Jahr, in dem Schweizer KMU reihenweise scheitern.
Aber es wird ein Jahr, in dem Stillstand auffällt.
Die Wirtschaft wächst weiter, jedoch verhalten. Für 2025 liegt das reale BIP bei rund 1.1 bis 1.3 Prozent, für 2026 etwas über 1 Prozent. Klar unter dem langjährigen Durchschnitt.
Das ist kein Alarm.
Es ist ein Hinweis.
2026 belohnt keine Grösse, keine Lautstärke und kein Weiter so.
Es belohnt Klarheit, Produktivität und bewusste Entscheidungen.
Die wirtschaftliche Ausgangslage für Schweizer KMU
Die Makrodaten setzen den Rahmen.
Das Wachstum bleibt niedrig. Der Arbeitsmarkt ist stabil, aber selektiver. Rekrutierungsprozesse dauern länger. Margen stehen unter Druck. Investitionen werden genauer geprüft.
Viele Unternehmen reagieren darauf, indem sie Festanstellungen vorsichtiger planen und vermehrt auf Projekt, Interim und Freelancer Modelle setzen. Fixkosten bleiben kontrollierbar, Know how bleibt verfügbar.
>> Wenn du genau in diesem Spannungsfeld steckst und nicht noch eine Festanstellung aufbauen willst, kannst du bestimmte Themen einfach an erfahrene Freelancer auslagern. Schau dir hier passende : Profile für Beratung und Projektmanagement an.
Parrallel nimmt der regulatorische Druck zu. ESG, Governance, Reporting und Cybersecurity sind keine Randthemen mehr. Banken, Investoren und grössere Kunden erwarten nachvollziehbare Strukturen.
Warum Produktivität 2026 wichtiger ist als Wachstum
In einem Umfeld mit rund 1 Prozent Wachstum entsteht Erfolg nicht mehr durch Volumen.
Er entsteht durch bessere Nutzung von Ressourcen.
KMU, die 2026 stabil bleiben oder wachsen wollen:
- überprüfen ihre Kostenstruktur aktiv
- investieren selektiv in Technologie
- priorisieren Projekte mit kurzfristig messbarem Nutzen
- vermeiden langfristige Fixkostenfallen
Wachstum wird gemacht. Nicht gehofft.
Drei strategische Leitplanken für KMU 2026
1. Geschäftsmodell robuster aufstellen
Schwankende Märkte machen Abhängigkeiten sichtbar.
Erfolgreiche KMU diversifizieren:
- Märkte und Erlösquellen
- Angebote und Service Komponenten
- Kundensegmente mit klaren Wertversprechen
Nicht alles gleichzeitig. Sondern bewusst.
2. Organisation flexibel halten
Der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Fachkräfte sind rar. Gleichzeitig steigt die Zurückhaltung bei Neueinstellungen.
Die Antwort vieler KMU ist eine klare Struktur:
- ein schlankes Kernteam
- ergänzt durch externe Experten für klar definierte Themen und Phasen
So bleibt Know how hoch und die Organisation beweglich.
3. Daten, Prozesse und AI bewusst gestalten
AI ist im KMU Alltag angekommen, oft jedoch punktuell.
Rund ein Drittel der Schweizer KMU nutzt bereits AI. Die Mehrheit berichtet von messbaren Effizienzgewinnen. Der Unterschied entsteht dort, wo AI strukturiert eingesetzt wird, mit klaren Use Cases, Pilotprojekten und Messgrössen.
Drei typische KMU Profile und was 2026 konkret zu tun ist
Industrie KMU zum Beispiel Maschinenbau
Ein exportorientierter Maschinenbauer spürt Zölle, volatile Nachfrage und fragile Lieferketten.
Statt reiner Kostensenkung definiert das Unternehmen drei Handlungsfelder:
- Diversifikation durch Serviceverträge, Retrofit Angebote und neue Zielmärkte
- Prozessoptimierung im Offertwesen und in der Disposition mit Unterstützung externer Prozess und AI Spezialisten
- Resilienz durch datenbasierte Szenario Modelle in Planung und Logistik
Takeaway: Nicht sparen um jeden Preis, sondern Reaktionsfähigkeit erhöhen.
Dienstleistungs KMU wie Beratung oder Agentur
Kunden hinterfragen Budgets stärker und verlangen klar messbare Effekte.
Die Agentur fokussiert ihr Angebot auf:
- quantifizierbare Ergebnisse wie Leads, Conversion oder Einsparungen
- effizientere Delivery durch AI gestützte Analyse, Text und Reporting
- externe Spezialisten für Einführung, Governance und Schulung
Takeaway: Wer Wirkung belegen kann, bleibt trotz Preisdruck relevant.
Bau und Immobilien KMU
Schwankende Auftragslagen, hohe Regulierung und dünne Margen prägen den Alltag.
Das Unternehmen:
- startet mit einem Digital- und Prozess-Audit
- reduziert Medienbrüche in Offertwesen, Bauleitung und Abrechnung
- testet AI Tools für Dokumentation, Mengenermittlung und Reporting
- baut ein schlankes ESG Reporting auf
Takeaway: Regulierung wird beherrschbar, wenn Prozesse sauber sind.
Der KMU Fahrplan 2026 in vier Handlungsfeldern
1. Geschäft und Kosten neu ausrichten
- Kostenstrukturen aktiv überprüfen
- Projekte mit kurzfristigem Nutzen priorisieren
- Unprofitable Produkte oder Kundensegmente bereinigen
2. AI und Digitalisierung konkret umsetzen
- Klare Use Cases definieren
- Pilotprojekte statt Grossprogramme
- Governance, Datenschutz und KPIs früh festlegen
3. Organisation und Talent flexibel halten
- Kernfunktionen intern sichern
- Spezialthemen projektweise extern besetzen
- Preferred Partner Pools aufbauen
So lassen sich mehrere Transformationsthemen parallel bewegen, ohne die Organisation zu überfordern.
4. Risiko, Compliance und ESG aktiv managen
- ESG und Energiekennzahlen strukturieren
- Datenflüsse dokumentieren
- Cyber und Datenschutz professionell absichern
Nachvollziehbarkeit schlägt Perfektion.
Warum externe Experten 2026 ein strategischer Hebel sind
Externe Expertise ersetzt keine Führung. Sie beschleunigt sie.
KMU, die gezielt mit Freelancern, Interim Managern und spezialisierten Boutiquen arbeiten:
- kommen schneller voran
- reduzieren Fixkostenrisiken
- halten Know how aktuell
2026 ist kein Jahr für grosse Teams.
Es ist ein Jahr für smarte Kombinationen.
Zeitlicher Fahrplan: Fundament legen und skalieren
2025 eignete sich, um:
- das Geschäftsmodell zu schärfen
- AI und Digital Readiness zu prüfen
- Pilotprojekte zu starten
- Risiken und ESG Themen zu strukturieren
2026 ist das Jahr, um:
- erfolgreiche Use Cases zu skalieren
- Strukturen zu konsolidieren
- Ineffizienzen aktiv zu bereinigen
Unternehmen mit einem stabilen externen Expertennetzwerk reagieren schneller auf neue Anforderungen.
Wenn du dir aus diesem Artikel nur drei Dinge merken willst
- Produktivität ist der wichtigste Wachstumstreiber 2026
- Flexibilität schlägt starre Organisationen
- Externe Expertise ist ein Hebel, kein Notbehelf
>> Wenn du diesen Fahrplan nicht nur lesen, sondern umsetzen willst, hol dir externe Unterstützung statt alles intern zu überlasten. Such dir hier in wenigen Minuten einen passenden Freelancer für dein nächstes Projekt aus.
FAQ für Entscheider
Was sind die grössten Risiken für KMU 2026?
Stillstand, unklare Prioritäten und unkoordinierter Technologieeinsatz.
Wann lohnt sich externe Expertise wirklich?
Bei Transformation, Spezialthemen und zeitlich begrenzten Projekten.
Welche Investitionen zahlen sich trotz Vorsicht aus?
Prozessoptimierung, AI mit klaren Use Cases und Organisationsflexibilität.
Fazit
2026 belohnt keine Lautstärke.
Es belohnt Klarheit.
Schweizer KMU, die ihr Geschäftsmodell fokussieren, Technologie bewusst einsetzen und Organisationen flexibel halten, werden auch im vorsichtigen Markt wachsen.
Nicht spektakulär.
Aber nachhaltig.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
Diese 5 rechtlichen Fehler ruinieren dein Business – wenn du sie nicht vermeidest
Ein Business-Wachstum ist wie ein Rennwagen auf der Überholspur, bis du über ein unsichtbares Schlagloch fährst und plötzlich eine fette Rechnung, Abmahnung oder eine saftige Steuerforderung im Briefkasten liegt.
Kommt dir das bekannt vor? Du jonglierst mit Kunden, Marketing und Rechnungen. Im Hinterkopf lauert immer ein Gedanke: Habe ich alles rechtlich im Griff?
Es wäre möglich, dass du Verträge schnell aus dem Internet heruntergeladen hast. Oder beim Datenschutz gedacht: Wird schon keiner merken. Und Steuern? Nun ja, das ist das Problem mit dem "Zukunfts-Ich", oder?
Die Sache ist: Wachstum bringt nicht nur Umsatz, sondern auch rechtliche Verpflichtungen mit sich.
Und wenn du die ignorierst, kann es richtig teuer werden.
Die erfreuliche Botschaft? Ein paar kluge Entscheidungen erlauben es, die häufigsten Fehler zu vermeiden.
Hier sind die 5 häufigsten rechtlichen Unzulänglichkeiten – und wie du sie vermeiden kannst:
- Verträge weglassen – Geschäft auf Vertrauensbasis? Schön, aber riskant.
- Datenschutz ignorieren – Ein Verstoss kann teuer werden.
- Steuerplanung verschieben – Wer nicht plant, zahlt am Ende mehr.
- Markenrechte übersehen – Dein Firmenname könnte jemand anderem gehören.
- Verträge nicht mit dem Business wachsen lassen – Was heute passt, kann morgen ein Risiko sein.
Lass uns genau prüfen, wo die grössten Fehlerquellen liegen – und wie du sie elegant umgeht.
„Wir brauchen keinen Vertrag“ – Wenn Vertrauen dich teuer zu stehen kommt
Geschäft läuft auf Vertrauensbasis? Schön – bis es kracht. Mündliche Vereinbarungen sind meistens gut. Insbesondere bei langjährigen Partnern, Freunden oder Stammkunden. Doch was passiert, wenn eine Rechnung nicht bezahlt wird? Oder wenn dein Partner plötzlich eine ganz andere Version der Vereinbarung erzählt?
Ohne Vertrag stehst du im Streitfall nackt da. Kein Papier, keine Beweise – nur dein Wort gegen das des anderen. Und das reicht vor Gericht selten aus. Selbst eine E-Mail-Zusammenfassung einer Absprache ist besser als nichts.
Noch schlimmer: Verträge schützen nicht nur vor Streitigkeiten, sondern auch vor Missverständnissen. Klare Regeln stellen sicher, dass alle Regeln eingehalten werden.
Für die Zukunft empfiehlt es sich, digitale Tools wie DocuSign (ab CHF 10/Monat) zu verwenden oder eine solide Vertragsvorlage zu erstellen. Einmal aufgesetzt, kann sie dir viel Ärger ersparen.
Datenschutz? Nie gehört! – Das Gesetz über den Datenschutz (revDSG) und seine Tücken
Datenschutz klingt langweilig? Richtig – bis du eine saftige Busse bekommst und das Finanzamt plötzlich dein bester Freund sein will.
Viele Selbstständige denken: „Ach, mein kleines Business interessiert doch keinen…“ – Bis es zu einer Abmahnung kommt, weil das Impressum oder das Cookie-Banner nicht den Schweizer Datenschutzrichtlinien entspricht.
Seit der Revision des Bundesdatenschutzgesetzes ist klar: Wer Kundendaten speichert oder verarbeitet, braucht wasserdichte Richtlinien. Schon die Anmeldung für einen Newsletter oder eine einfache Kontaktanfrage muss DSG-konform sein.
Überraschend: Nicht nur grosse Firmen sind betroffen. Auch Freelancer müssen Datenschutzregeln beachten. Es gibt einfache Lösungen: Tools wie iubenda oder eRecht24 (ab CHF 9/Monat) ermöglichen die Erstellung von Datenschutzerklärungen, die rechtlich einwandfrei sind.
Steueroptimierung? Viel zu spät! – Wenn das Wachstum plötzlich zur Steuerfalle wird
Umsatz wächst – toll! Doch dann kommt der Schock: Eine hohe Steuerforderung, die du nicht kalkuliert hast.
In der Anfangsphase zahlen viele Selbstständige kaum Steuern, da ihre Einnahmen gering sind. Doch sobald das Geschäft anzieht, schlägt die Steuerverwaltung zu. Plötzlich bist du nicht nur mehrwertsteuerpflichtig, sondern musst auch Vorauszahlungen zahlen.
Tipp: Lege 20 % deines Umsatzes auf ein separates Steuerkonto, um dich darauf vorzubereiten.
Die Lösung? Mit Buchhaltungs-Apps wie Bexio oder Klara können Einnahmen und Abgaben im Blick behalten werden. Wer clever ist, sollte sich frühzeitig mit steuerlichen Vorteilen vertraut machen.
„Der Name ist doch frei… oder?“ – Marken- und Urheberrechtsfalle
Stell dir vor, du baust eine starke Marke auf. Webseite, Logo, Social Media – alles läuft. Und dann? Eine Abmahnung wegen der Tatsache, dass der Name bereits jemandem anderen gehört.
Ein Freelancer in Zürich übersah den Markenschutz – eine Abmahnung von CHF 5´000 war die Folge.
Viele sind sich nicht bewusst, ob ihr Firmenname oder Logo bereits registriert ist. Ein fataler Fehler, da eine Markenrechtsverletzung teuer sein kann.
Besser vorher prüfen: Nutze Tools wie Swissreg oder TMview, um sicherzustellen, dass dein Name und dein Logo dir wirklich gehören. Eine Markenanmeldung kostet wenig – ein Rechtsstreit viel.
„Verträge? Einmal gemacht, passt schon.“ – Wenn dein Business wächst, aber deine Verträge nicht
Was anfangs problemlos funktioniert hat, kann sich schnell zu einem Problem entwickeln. Neue Dienstleistungen, neue Kunden oder neue Mitarbeiter? Dies muss vertraglich festgelegt werden.
Die Lösung ist einfach: Einmal jährlich die Verträge überprüfen. Mit minimalem Aufwand lässt sich sicherstellen, dass deine rechtlichen Rahmenbedingungen mit deinem Geschäft wachsen.
Wie du dein Business rechtlich absicherst
✅ Verträge auf den aktuellen Stand bringen
✅ Datenschutz-Check machen
✅ Steuerliche Optimierung prüfen
✅ Markenschutz recherchieren
Wie sicher ist dein Business wirklich?
Vielleicht denkst du gerade: „Ach, das wird schon nicht passieren.“ Oder: „Dafür habe ich später noch Zeit.“ Aber genau das glauben die meisten – bis es passiert.
Bitte erledige eine dieser fünf Massnahmen noch heute und dein zukünftiges Ich wird dir dankbar sein.
Falls du rechtliche Unterstützung benötigen solltest, stehen unsere rechtlichen Experten auf unserer Freelancer-Plattform zur Verfügung.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
Freelancer-Witz: Willkommen in der Schweiz
Ein Freelancer-Berater aus Deutschland sitzt im Flugzeug nach Genf. Neben ihm ein Jurist aus Bern.
Der Berater schlägt ein Spiel vor:
„Ich stelle eine Frage. Weisst du die Antwort nicht, zahlst du 10 Franken.
Wenn ich es nicht weiss, bekommst du 100 Franken.“
Der Jurist nickt. Schweizer Deal.
Der Berater fragt:
„Wie schnell ist die Schallgeschwindigkeit?“
Der Jurist:
„Keine Ahnung.“
Er zahlt 10 Franken.
Dann fragt der Jurist:
„Was kommt in der Schweiz immer zu spät,
ändert sich ständig
und bleibt trotzdem für immer gleich?“
Der Berater denkt. Lange.
So lange, wie Freelancer denken, wenn der Kunde sagt:
„Wir melden uns nächste Woche.“
Schliesslich zahlt er 100 Franken.
„Okay. Was ist die Antwort?“
Der Jurist steckt das Geld ein und sagt:
„Keine Ahnung.
Aber wichtig ist: Du weisst es auch nicht.“
Willkommen in der Schweiz.
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