Freelancer-Schweiz-News 01/2026 - Bonusausgabe

Grüezi liebe Leserinnen und Leser
Kennst du diese Wochen, in denen alles geplant war
und trotzdem schon am Dienstag nichts mehr stimmt.
Manchmal liegt es nicht an dir, sondern am Plan, am System oder an der Führung.
— Artikel 1: Wie du als Freelancer einen Plan baust, der wirklich funktioniert und nicht nach vier Wochen zerbröselt
Vier Wochen.
So lange halten viele Freelancer Pläne. Danach gewinnt wieder der Alltag.
Vielleicht hast du es dir auch fest vorgenommen. Struktur, Fokus, mehr Ruhe.
Und trotzdem kippt alles, sobald Kunden anrufen oder Termine rutschen.
Was, wenn dein Plan nie für dein echtes Freelancer Leben gedacht war.
Wenn Zeitplanung das falsche Werkzeug ist.
Und wenn ein guter Plan nicht motivieren muss, sondern einfach trägt.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Artikel 2: KI-Risiken für KMU in der Schweiz
Warum kleine KI-Fehler grossen Reputationsschaden verursachen können.
KI ist längst da. Still, pragmatisch, fast nebenbei.
Ein Chatbot. Ein Marketingtext. Eine Automatisierung im Hintergrund.
Aber was passiert, wenn eine KI etwas Falsches sagt.
Wirkt das wie ein technischer Fehler. Oder wie fehlende Kompetenz.
Und wie schnell kippt Vertrauen, wenn so ein Fehler öffentlich wird.
KI klingt überzeugend, auch wenn sie falsch liegt.
Genau das macht sie für KMU riskant.
Wo setzt dein Unternehmen KI ein, ohne es wirklich zu merken.
Und wer übernimmt Verantwortung, wenn es schiefgeht.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Artikel 3: Inkompetent und trotzdem Chef?
Warum das Peter-Prinzip schlechte Führung belohnt und Freelancer Projekte kostet.
Du sitzt im Kickoff.
Alle sind kompetent. Und trotzdem geht nichts voran.
Warum scheitern Projekte nicht an Ideen, sondern an Führung.
Warum landen oft die Falschen in Schlüsselrollen.
Und weshalb leiden Freelancer besonders darunter.
Vielleicht ist das Problem nicht dein Projekt.
Sondern das System dahinter.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
— Freelancer-Witz: Willkommen im neuen Teamraum
Neue Titel, neue Rollen, neue Visitenkarten.
Und manchmal sehr alte Muster.
Wie schnell Nähe zu Macht mit Kompetenz verwechselt wird.
Und warum ein Techniker manchmal mehr Wahrheit liefert als ein ganzes Meeting.
Kurz. Trocken. Mit Wiedererkennungswert.
→ Hier liest du den ganzen Artikel.
Manchmal brauchst du einen besseren Plan.
Manchmal einen klareren Blick.
Und manchmal reicht ein ehrliches Schmunzeln zur richtigen Zeit.
Herzliche Grüsse
Amor Dhaouadi
Wie du als Freelancer einen Plan baust, der wirklich funktioniert und nicht nach vier Wochen zerbröselt
So lange halten viele Freelancer Pläne. Danach übernimmt wieder der Alltag.
Nicht, weil du es nicht ernst meinst.
Sondern weil Kunden anrufen, Termine kippen und der Druck steigt.
Gerade am Anfang des Jahres ist der Anspruch hoch. Dieses Jahr soll es laufen. Strukturierter. Ruhiger. Erfolgreicher.
>> Wenn du in der Schweiz als Freelancer ernsthaft wachsen willst, trag dich jetzt ein – dann können dich passende Auftraggeber direkt finden: Eintragung als Freelancer.
Und gleichzeitig ist da diese leise Unsicherheit. Was, wenn es wieder nicht aufgeht?
Die Wahrheit ist unbequem, aber entlastend.
Die meisten Pläne scheitern nicht an dir. Sie sind schlicht nicht für das echte Freelancer Leben gebaut.
Wenn Pläne zerbrechen, liegt das fast immer an denselben Mustern. Hier sind sieben Prinzipien, mit denen du einen Plan baust, der auch im Alltag trägt.
1. Freelancer planen Zeit, obwohl sie Energie managen müssten
Ein Plan, der nur Stunden verteilt, ignoriert deine Realität. Meetings, Rückfragen, mentale Erschöpfung.
Ein tragfähiger Plan beginnt nicht mit Uhrzeiten. Er beginnt mit der Frage, wann du wirklich leistungsfähig bist.
Lege deine wichtigste Arbeit bewusst in diese Phasen. Der Rest ordnet sich danach.
2. Volle Kalender sind ein Risiko, kein Erfolg
Ein voller Kalender fühlt sich nach Kontrolle an. In Wahrheit ist er fragil.
Ein Termin fällt aus und alles kippt. Ein spontaner Anruf und der Tag ist weg.
Ein guter Plan hat bewusst Luft. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Respekt vor der Realität.
3. Wochen schlagen Monate
Langfristige Pläne wirken professionell. Für Freelancer sind sie oft unbrauchbar.
Dein Geschäft verändert sich schnell. Plane eine Woche sauber. Dann die nächste.
Kleine Zyklen schlagen große Versprechen.
Diese drei Punkte sind das Fundament. Ohne sie greifen die restlichen nicht.
4. Ziele motivieren, Standards tragen
Ziele sind emotional. Standards sind zuverlässig.
Statt dir vorzunehmen, mehr Akquise zu machen, definiere einen Mindeststandard. Zum Beispiel drei Kontakte pro Woche. Egal wie der Tag läuft.
Standards funktionieren auch dann, wenn Motivation fehlt.
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5. Akquise planen heisst, ihr einen eigenen Raum geben
Zwischen Kundenarbeit gequetscht verliert Akquise immer. Nicht aus Unfähigkeit, sondern aus Vermeidung.
Trenne Akquise klar vom Rest deiner Arbeit. Fixe Zeiten. Klare Grenzen.
Zum Beispiel zwei feste Slots pro Woche, je dreißig Minuten, ohne Ausnahmen.
Das nimmt Druck und verhindert Panikaktionen.
6. Plane mit deinem schlechtesten Tag
Die meisten Pläne basieren auf dem besten Fall. Das ist ihr größter Fehler.
Plane so, als wärst du müde, unkonzentriert und ständig unterbrochen. Wenn der Plan dann noch hält, ist er belastbar.
Optimismus zerstört mehr Pläne als Faulheit.
7. Ein guter Plan motiviert nicht. Er funktioniert
Ein tragfähiger Plan fühlt sich unspektakulär an. Aber er hält.
Er trägt dich durch normale Tage. Nicht nur durch perfekte Wochen.
Wenn dein Plan nur dann funktioniert, wenn alles ideal läuft, brauchst du keinen stärkeren Willen.
Du brauchst ein System, das für dein echtes Freelancer Leben gebaut ist.
>> Wenn du diese Ideen wirklich umsetzen willst, brauchst du zwei Dinge: einen klaren Plan und Sichtbarkeit. Den Plan hast du jetzt – die Sichtbarkeit bekommst du, wenn du dich hier als Freelancer einträgst: Eintragung als Freelancer.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
KI-Risiken für KMU in der Schweiz
Künstliche Intelligenz ist in vielen Schweizer KMU längst Teil des Alltags. Ein Chatbot im Kundenservice. Automatisierte Texte im Marketing. KI-gestützte Vorselektion im HR.
Oft passiert das leise und pragmatisch. Genau darin liegt das Risiko.
Denn KI-Fehler wirken heute anders als klassische IT-Pannen. Sie beschädigen Vertrauen schneller und nachhaltiger. Nicht wegen der Technologie selbst, sondern wegen der Erwartungen, die an sie geknüpft sind.
>> Wenn du diese Risiken nicht einfach laufen lassen willst, sondern sie strukturiert angehen möchtest, hol dir externe Unterstützung dazu. Such dir hier einen erfahrenen Berater für Strategie und digitale Transformation, der euren KI-Einsatz mit euch auf Risiken und Chancen prüft.
Warum KI-Fehler für KMU besonders heikel sind
Wenn ein System ausfällt, spricht man von Technik. Wenn eine KI falsche Aussagen macht, spricht man von Kompetenz.
KI wirkt nach aussen intelligent, souverän und sicher. Was plausibel klingt, wird selten hinterfragt. Gerade in der externen Kommunikation. Ein Fehler wirkt deshalb nicht wie ein Ausrutscher, sondern wie mangelnde Sorgfalt.
Hinzu kommt die mediale Lage. KI ist ein Reizthema. Jeder Vorfall fügt sich sofort in eine grössere Geschichte ein. Unternehmen ersetzen Menschen. Unternehmen verlieren Kontrolle. Unternehmen handeln fahrlässig.
Ein einzelner Fehler kann dadurch mehr Wirkung entfalten als viele Jahre solider Arbeit.
Das Kernproblem: KI halluziniert
Generative KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit Wahrheit. Sie berechnet, welches Wort statistisch passt. Nicht, ob eine Aussage korrekt ist.
Das führt zu sogenannten Halluzinationen. Die KI erfindet Studien, Quellen, Zitate oder Fakten. Nicht aus Böswilligkeit, sondern systembedingt.
Typische Beispiele aus dem Unternehmensalltag:
- erfundene Studien oder Experten in Berichten
- Produkteigenschaften, die es so nicht gibt
- falsche Auskünfte an Kunden über Chatbots
Problematisch wird es dann, wenn solche Inhalte ungeprüft nach aussen gelangen.
Reputationsschäden in der Praxis: der Fall Deloitte
Wie schnell KI-Fehler teuer werden können, zeigte ein viel beachteter Fall. Deloitte musste 2025 einen Bericht zurückziehen und Geld zurückzahlen, weil er auf KI-Halluzinationen basierte.
Das Modell hatte Studien, Professoren und Gerichtsurteile erfunden. Der finanzielle Schaden war überschaubar. Der Vertrauensverlust nicht.
Medien weltweit berichteten. Auch in der Schweiz. Kritiker stellten öffentlich die Glaubwürdigkeit der Empfehlungen infrage.
Was hier einem Grosskonzern passiert ist, betrifft KMU direkter, als viele denken. Denn kleinere Unternehmen haben weniger Puffer für Vertrauensverluste.
Typische KI-Risiken für Schweizer Unternehmen
1) Diskriminierende Algorithmen
Wirkung: Shitstorm, rechtliche Folgen, beschädigte Arbeitgebermarke
Massnahme: HR-Prozesse prüfen, menschliche Kontrolle sicherstellen
2) Fehlerhafte Kundenberatung
Wirkung: Vertrauensverlust, Haftungsrisiken
Massnahme: Keine externen KI-Antworten ohne Prüfung
3) Fehlende Transparenz
Wirkung: Glaubwürdigkeitskrise bei Aufdeckung
Massnahme: KI-Einsatz offen kommunizieren
4) Regulatorische Verstösse
Wirkung: Bussen, öffentlich bekannte Verstösse
Massnahme: Dokumentation und Governance etablieren
>> Wenn du genau diese Punkte nicht zusätzlich auf den Tisch deines IT- oder Marketingteams legen willst,
kannst du dir gezielt externe Spezialisten ins Boot holen – für: Datenanalyse, IT-Sicherheit, Projektsteuerung rund um KI-Projekte.
Warum der Reputationsschaden bei KI oft grösser ist
Drei Faktoren verstärken die Wirkung von KI-Fehlern besonders.
Erstens die mediale Aufmerksamkeit. KI-Fehler werden stärker aufgegriffen als klassische IT-Probleme.
Zweitens die Vertrauensfrage. Wer KI einsetzt und Fehler macht, steht schnell unter dem Verdacht, Menschen durch Maschinen zu ersetzen und es nicht einmal richtig zu tun.
Drittens die fehlende Nachvollziehbarkeit. Viele Unternehmen können nicht erklären, wie eine KI-Entscheidung zustande kam. Das macht Krisen schwer steuerbar.
Was KMU konkret tun können
Der Schlüssel liegt nicht in perfekter Technologie, sondern in sauberer Führung.
- Human in the Loop: Kein KI-Output für externe Kommunikation ohne menschliche Prüfung
- Faktencheck-Kultur: Zahlen, Namen, Zitate und Quellen systematisch verifizieren
- Transparenz: Offenlegen, wo KI eingesetzt wird, bevor es andere tun
- Krisenkommunikation vorbereiten: Zuständigkeiten und Abläufe vorab klären
- Mitarbeitende schulen: Kritischer Umgang mit KI und Halluzinationen
Das gilt für Konzerne genauso wie für kleine Teams und Solo-Setups.
Ein Denkimpuls zum Schluss
KI ist kein Risiko, weil sie Fehler macht. Menschen machen das auch.
KI wird zum Risiko, wenn niemand Verantwortung übernimmt.
Reife zeigt sich nicht darin, ob KI eingesetzt wird.
Sondern darin, wie bewusst, erklärbar und überprüfbar sie genutzt wird.
Eine letzte Frage zum Mitnehmen:
Wo setzt dein Unternehmen KI ein, ohne es wirklich zu merken?
>> Wenn du diese Frage nicht nur im Hinterkopf behalten, sondern bei Gelegenheit einmal strukturiert durchgehen möchtest, findest du hier externe Berater und Projektmanager, die euch bei KI- und Digitalisierungsfragen unterstützen können.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
Inkompetent und trotzdem Chef? Warum das Peter-Prinzip schlechte Führung belohnt und Freelancer Projekte kostet
Das Ziel ist unklar, die Prioritäten wechseln, Entscheidungen werden vertagt.
Alle sind kompetent. Und trotzdem kommt nichts voran.
Viele Freelancer kennen genau diese Situation.
Nicht, weil die Idee schlecht ist.
Sondern weil Führung fehlt.
Das ist kein Zufall.
Oft steckt ein bekanntes Muster dahinter. Das Peter-Prinzip.
Das Peter-Prinzip einfach erklärt
Bereits 1969 formulierte der Pädagoge Laurence J. Peter eine unbequeme These:
In klassischen Hierarchien werden Menschen so lange befördert, bis sie eine Position erreichen, der sie nicht mehr gewachsen sind.
Der Grund liegt im Beförderungssystem.
Wer fachlich überzeugt, steigt auf. Doch mit jeder Stufe ändern sich die Anforderungen. Fachkompetenz verliert an Bedeutung. Führung, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit werden zentral.
Was früher Stärke war, reicht plötzlich nicht mehr aus.
Warum Freelancer besonders darunter leiden
Und genau hier trifft es Freelancer besonders hart.
Freelancer arbeiten direkt an den Schnittstellen.
Sie erleben Führung ungefiltert im Projektalltag.
Typische Anzeichen schlechter Führung:
- Unklare Briefings und ständig neue Richtungen
- Mikromanagement statt Vertrauen
- Entscheidungen werden nach unten delegiert
- Verantwortung ohne echte Befugnisse
Das kostet Zeit, Energie und Fokus.
Und oft wird das Problem beim Freelancer gesucht, nicht im System.
Gleichzeitig stellt sich eine ehrliche Frage:
Willst du wirklich wachsen und führen. Oder willst du dort bleiben, wo du Wirkung hast.
Nicht jeder nächste Schritt ist automatisch ein besserer.
Der Teufelskreis der Fehlbesetzung
Das Peter-Prinzip wirkt selten allein. Es erzeugt einen Kreislauf.
Erstens. Menschen werden befördert, weil sie in ihrer aktuellen Rolle sehr gut sind.
Zweitens. In der neuen Position sind völlig andere Fähigkeiten gefragt.
Drittens. Führung wird vorausgesetzt, aber nicht gezielt entwickelt.
Viertens. Die Rolle bleibt besetzt, obwohl sie nicht passt.
Problematisch wird es, wenn Führungskräfte ihre Überforderung nicht erkennen. Dann stabilisiert sich schlechte Führung im Unternehmen. Veränderung wird unwahrscheinlich.
Hinzu kommt ein psychologischer Effekt. Menschen mit übersteigertem Selbstvertrauen wirken besonders überzeugend. Sicherheit wird mit Kompetenz verwechselt.
Menschen kündigen wegen Führung
Mitarbeitende verlassen selten Aufgaben.
Sie verlassen Führung.
Schlechte Führung zeigt sich durch:
- fehlende Orientierung
- widersprüchliche Kommunikation
- geringe Wertschätzung
- emotionale Distanz
Für KMU ist das kritisch. Gute Leute zu verlieren ist teuer. Schlechte Führung kostet langfristig mehr als jede falsche Investition.
Wie Unternehmen es besser machen könnten
Das Kernproblem liegt im Bewertungssystem.
Beförderungen belohnen Leistung in der Vergangenheit. Führung erfordert Eignung für die Zukunft.
Drei Hebel machen den Unterschied:
Potenzial statt Vergangenheit bewerten
Nicht nur fragen, was jemand bisher gut gemacht hat. Sondern prüfen, welche Fähigkeiten für die nächste Rolle wirklich nötig sind.
Beförderung nicht als Prämie verstehen
Gute Arbeit verdient Anerkennung. Aber nicht jede Anerkennung muss eine Führungsrolle sein. Fachkarrieren sind genauso wertvoll.
Soft Skills ernst nehmen
Empathie, Klarheit, Kommunikationsfähigkeit und Selbstreflexion sind heute Kernkompetenzen guter Führung.
Ein klassisches Beispiel:
Herausragende Verkäufer sind nicht automatisch gute Vertriebsleiter. Unternehmen verlieren ihr bestes Verkaufstalent und gewinnen gleichzeitig eine schwache Führungskraft.
Die andere Seite. Das Paula-Prinzip
Während manche bis zur Überforderung aufsteigen, bleiben andere unter ihrem Niveau.
Das Paula-Prinzip beschreibt hochkompetente Menschen, die nicht befördert werden. Oft, weil sie leiser sind, weniger Netzwerke pflegen oder sich selbst kritischer einschätzen.
Die Folgen sind klar:
- weniger Verantwortung
- weniger Einkommen
- verschwendetes Potenzial
Veraltete Strukturen sorgen dafür, dass Selbstüberschätzung belohnt und echte Kompetenz übersehen wird.
Was Freelancer und KMU daraus mitnehmen sollten
Für Freelancer
- Nicht jedes Projektproblem ist dein Problem
- Schlechte Führung ist ein systemisches Risiko
- Klarheit ist manchmal der beste Karriereschritt
Für KMU
- Führung ist kein Bonus für Leistung
- Potenzial schlägt Vergangenheit
- Gute Führung entscheidet über Bindung und Erfolg
Fazit
Nicht jede gute Fachkraft muss führen.
Aber jede gute Führungskraft muss Menschen verstehen.
Vielleicht ist nicht die nächste Stufe das Ziel.
Sondern die Rolle, in der du wirklich Wirkung hast.
Welche Rolle ist das für dich?
Über den Autor
Name: Agnes A.
Kurzbeschreibung:
Eingetragene Freelancer können sich mit einem kurzen Artikel im Freelancer-Schweiz-Newsletter darstellen. Dieser Artikel stammt von Agnes A., auf Freelancer-Schweiz eingetragener Personal-Beraterin unter der Nummer 18088 aus Uster.
Freelancer-Witz: Willkommen im neuen Teamraum
Der frisch ernannte Projektmanager steht geschniegelt im neu eingerichteten Sitzungszimmer.
Er wartet darauf, dass sich die neuen Teammitglieder vorstellen.
Ein junger Mann betritt den Raum.
Der Projektmanager greift sofort zum Telefon, spricht etwas lauter als nötig:
„Ja, Herr Verwaltungsratspräsident, ein wirklich sehr angenehmer Abend gestern bei Ihnen und Ihrer Gattin.
Grossartig. Bitte richten Sie dem Herrn Bundesrat ebenfalls meine besten Grüsse aus.“
Er legt auf.
Dreht sich lässig um.
„Sie sind bestimmt der neue Junior-Berater, richtig?“
Der junge Mann schaut kurz auf das Telefon.
Dann auf den Projektmanager.
„Nein. Ich bin nur der Techniker.
Ich soll das Telefon anschliessen.
Damit Sie das nächste Mal auch wirklich jemanden erreichen.“
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