19 Jahre Erfahrung. Und trotzdem kein Auftrag?
Das fühlt sich falsch an.
Du hast geliefert. Jahre lang. Projekte, Kunden, Verantwortung. Und dann steht da dieses Feld im Freelancer-Profil. Oder ein Satz, der alles und nichts sagt: „19 Jahre Erfahrung.“
Vielleicht denkst du: Reicht das nicht?
Oder: Was soll ich denn noch alles erklären?
Verständlich. Dieses Erfahrungsfeld wirkt harmlos. Ist es aber nicht. Es entscheidet oft, ob Vertrauen entsteht oder Zweifel.
Jahreszahlen beeindrucken intern.
Extern helfen sie kaum bei einer Entscheidung.
Ein Kunde denkt nicht: Wow, 19 Jahre.
Er denkt: Hilft mir das bei meinem aktuellen Problem?
Zeit beantwortet keine Frage.
Wirkung schon.
Kontraintuitiv, aber wahr:
Je weniger Vergangenheit du betonst, desto relevanter wirst du im Jetzt.
Nicht wie einen Lebenslauf.
Eher wie einen Sicherheitscheck.
Sie scannen schnell.
Suchen Orientierung. Keine Romane.
Die stillen Fragen lauten:
Wenn dein Text darauf keine Antwort gibt, entsteht Unsicherheit.
Und Unsicherheit gewinnt keinen Auftrag.
„Erfahrung“ ohne Rahmen ist wie ein Foto ohne Fokus.
Man erkennt etwas. Aber nichts Genaues.
Erst Kontext macht sie lesbar.
Branche. Ausgangslage. Aufgabe. Ergebnis.
Beispiel:
Nicht: „Langjährige Erfahrung im Marketing.“
Sondern: „Begleitung eines KMU bei der Neupositionierung. Klare Botschaften. Mehr qualifizierte Anfragen.“
Plötzlich entsteht ein Bild.
Und Bilder bleiben hängen.
Viele schreiben alles rein.
Aus Angst, etwas wegzulassen.
Dieses Feld ist kein Lagerraum.
Es ist ein Schaufenster.
Kontraintuitiv:
Je mehr du aufzählst, desto weniger bleibt hängen.
Fokus wirkt kompetenter als Vollständigkeit.
Drei klare Erfahrungen schlagen zehn vage.
„Ich habe gemacht“ klingt nett.
„Das Ergebnis war“ wirkt überzeugend.
Kunden suchen Belege.
Nicht aus Misstrauen. Sondern aus Vorsicht.
Beispiel:
Nicht: „Projektmanagement für IT-Projekte.“
Sondern: „Koordination eines IT-Projekts mit 12 Beteiligten. Termine gehalten. Schnittstellen geklärt. Team entlastet.“
Ein konkreter Beweis.
Grosse Wirkung.
Fachbegriffe beeindrucken Kollegen.
Nicht Auftraggeber.
Kunden wollen wissen:
Was ändert sich für mich?
Hilft ein einfaches Bild:
Diese Übersetzung macht Erfahrung greifbar.
Und greifbar heißt vertrauenswürdig.
Zu kurz.
Zu allgemein.
Zu technisch.
Das ist kein Kompetenzproblem.
Es ist ein Perspektivproblem.
Viele formulieren Tätigkeiten.
Kunden suchen Ergebnisse.
Wenn du deine Erfahrung klarer auf den Punkt bringen willst, hilft dir auch dieser Artikel weiter, in dem es darum geht, wie du als Freelancer einen Plan baust, der im Alltag wirklich trägt.
Kein Template.
Ein Prinzip.
Beantworte drei Fragen:
Kurz. Klar. Verständlich.
Du sitzt vor diesem Feld. Cursor blinkt.
Und dieser Gedanke taucht auf: Ich habe doch alles erlebt. Wie soll ich das jetzt zusammenfassen?
Ja. Das fühlt sich mühsam an.
Aber genau hier liegt deine Chance.
Nicht, um dich zu beweisen.
Sondern um sichtbar zu machen, was sonst niemand sieht.
Schreib nicht länger, wie lange du da bist.
Zeig, warum man froh ist, dich im Projekt zu haben.
Und genau dort beginnt der Unterschied.
Wenn du genau das in deinem Profil zeigen und als Freelancer in der Schweiz sichtbar werden willst, kannst du dein Freelancer-Profil erstellen und werde für passende Auftraggeber sichtbar.
Du hast geliefert. Jahre lang. Projekte, Kunden, Verantwortung. Und dann steht da dieses Feld im Freelancer-Profil. Oder ein Satz, der alles und nichts sagt: „19 Jahre Erfahrung.“
Vielleicht denkst du: Reicht das nicht?
Oder: Was soll ich denn noch alles erklären?
Verständlich. Dieses Erfahrungsfeld wirkt harmlos. Ist es aber nicht. Es entscheidet oft, ob Vertrauen entsteht oder Zweifel.
1. „19 Jahre Erfahrung“ klingt stark. Sagt aber fast nichts.
Jahreszahlen beeindrucken intern.
Extern helfen sie kaum bei einer Entscheidung.
Ein Kunde denkt nicht: Wow, 19 Jahre.
Er denkt: Hilft mir das bei meinem aktuellen Problem?
Zeit beantwortet keine Frage.
Wirkung schon.
Kontraintuitiv, aber wahr:
Je weniger Vergangenheit du betonst, desto relevanter wirst du im Jetzt.
2. Wie Kunden das Erfahrungsfeld im Freelancer Profil wirklich lesen
Nicht wie einen Lebenslauf.
Eher wie einen Sicherheitscheck.
Sie scannen schnell.
Suchen Orientierung. Keine Romane.
Die stillen Fragen lauten:
- Hat diese Person so etwas schon gelöst?
- In einer ähnlichen Situation?
- Mit einem brauchbaren Ergebnis?
Wenn dein Text darauf keine Antwort gibt, entsteht Unsicherheit.
Und Unsicherheit gewinnt keinen Auftrag.
3. Warum Erfahrung ohne Kontext für Kunden unsichtbar bleibt
„Erfahrung“ ohne Rahmen ist wie ein Foto ohne Fokus.
Man erkennt etwas. Aber nichts Genaues.
Erst Kontext macht sie lesbar.
Branche. Ausgangslage. Aufgabe. Ergebnis.
Beispiel:
Nicht: „Langjährige Erfahrung im Marketing.“
Sondern: „Begleitung eines KMU bei der Neupositionierung. Klare Botschaften. Mehr qualifizierte Anfragen.“
Plötzlich entsteht ein Bild.
Und Bilder bleiben hängen.
4. Das Erfahrungsfeld ist kein Archiv
Viele schreiben alles rein.
Aus Angst, etwas wegzulassen.
Dieses Feld ist kein Lagerraum.
Es ist ein Schaufenster.
Kontraintuitiv:
Je mehr du aufzählst, desto weniger bleibt hängen.
Fokus wirkt kompetenter als Vollständigkeit.
Drei klare Erfahrungen schlagen zehn vage.
5. Warum Beweise stärker sind als Behauptungen
„Ich habe gemacht“ klingt nett.
„Das Ergebnis war“ wirkt überzeugend.
Kunden suchen Belege.
Nicht aus Misstrauen. Sondern aus Vorsicht.
Beispiel:
Nicht: „Projektmanagement für IT-Projekte.“
Sondern: „Koordination eines IT-Projekts mit 12 Beteiligten. Termine gehalten. Schnittstellen geklärt. Team entlastet.“
Ein konkreter Beweis.
Grosse Wirkung.
6. Erfahrung übersetzen statt Fachsprache zeigen
Fachbegriffe beeindrucken Kollegen.
Nicht Auftraggeber.
Kunden wollen wissen:
Was ändert sich für mich?
Hilft ein einfaches Bild:
- Vorher Chaos. Nachher Struktur.
- Vorher Bauchweh. Nachher Ruhe.
Diese Übersetzung macht Erfahrung greifbar.
Und greifbar heißt vertrauenswürdig.
7. Typische Fehler im Erfahrungsfeld
Zu kurz.
Zu allgemein.
Zu technisch.
Das ist kein Kompetenzproblem.
Es ist ein Perspektivproblem.
Viele formulieren Tätigkeiten.
Kunden suchen Ergebnisse.
Wenn du deine Erfahrung klarer auf den Punkt bringen willst, hilft dir auch dieser Artikel weiter, in dem es darum geht, wie du als Freelancer einen Plan baust, der im Alltag wirklich trägt.
8. Wie ein zielführender Erfahrungs Eintrag aussieht
Kein Template.
Ein Prinzip.
Beantworte drei Fragen:
- Worum ging es konkret?
- Was war deine Aufgabe?
- Was war das Ergebnis für den Kunden?
Kurz. Klar. Verständlich.
Vielleicht liegt es nicht an deiner Erfahrung
Du sitzt vor diesem Feld. Cursor blinkt.
Und dieser Gedanke taucht auf: Ich habe doch alles erlebt. Wie soll ich das jetzt zusammenfassen?
Ja. Das fühlt sich mühsam an.
Aber genau hier liegt deine Chance.
Nicht, um dich zu beweisen.
Sondern um sichtbar zu machen, was sonst niemand sieht.
Schreib nicht länger, wie lange du da bist.
Zeig, warum man froh ist, dich im Projekt zu haben.
Und genau dort beginnt der Unterschied.
Wenn du genau das in deinem Profil zeigen und als Freelancer in der Schweiz sichtbar werden willst, kannst du dein Freelancer-Profil erstellen und werde für passende Auftraggeber sichtbar.
Über den Autor
Name: Amor Dhaouadi
Kurzbeschreibung:
Amor ist dein Partner und Helfer, wenn du mehr Erfolg im Beruf und im Geschäft haben willst.
Gibt Orientierung bei komplexen Entscheidungen in Vertrieb, Marketing und Strategie.
Unterstützt Solopreneure und Unternehmer dabei, Klarheit zu gewinnen, Potenziale zu erkennen und wirkungsvolle Schritte umzusetzen.
Der Fokus: praxisnahe Impulse, die Wachstum fördern – persönlich, unternehmerisch und strategisch.
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Dieser Artikel wurde in den Freelancer-Schweiz-News 02/2026 veröffentlicht.



