Freelancer-Witz: Der Business Case aus Zürich
Das Strategiemeeting beim KMU in Zürich-West läuft seit einer Stunde.
Kaffee kalt. Folien heiss.
Der Geschäftsführer lehnt sich zurück.
„Wir müssen dieses Jahr sparen. Konsequent. Überall."
Der Finanzchef nickt langsam.
„Bin voll dabei."
Kurze Pause.
„Fangen wir mit allen Projekten an, deren Business Case nur in PowerPoint funktioniert."
Stille im Raum.
Der externe IT-Freelancer, der seit drei Wochen still in der Ecke sitzt und eigentlich nur die neue Datenbank aufsetzen sollte, scrollt kurz durch seine E-Mails.
Zwölf Projektbriefings.
Elf davon: PowerPoint.
Keines davon: Budget.
Eines davon: seine unbezahlte Rechnung vom letzten Quartal.
Er klappt den Laptop zu, steht auf und zieht die Jacke an.
Der Geschäftsführer schaut ihn an.
„Wohin?"
„Sparen."
„Wie meinen Sie das?"
„Ich spare mir das nächste Meeting ohne Budget."
Er geht zur Tür.
„Und Sie sparen sich meinen Stundensatz."
Kurze Pause.
Der Finanzchef flüstert dem Geschäftsführer zu:
„Das war unser einziger Business Case, der funktioniert hat."
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Dieser Artikel wurde in den Freelancer-Schweiz-News 04/2026 - Erstausgabe veröffentlicht.



